Für sexuelle Bildung

JUNA Kollektiv

Das JUNA Kollektiv steht für sexuelle Bildung und Aufklärung

Unser Ziel ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Menschen aller Altersgruppen offen über Sexualität sprechen, Fragen stellen und sich weiterbilden können.

Wir haben den Anspruch, mit unserem Kollektiv einen Ort zu bieten, an dem Wissen geschaffen werden kann – wertfrei, intersektional und schamfrei. Unser Angebot erstreckt sich über Beratung, Fortbildung, Workshops und fachspezifische Supervision.
Bei uns steht die Förderung von Selbstbestimmung, Respekt und gegenseitigem Einverständnis im Mittelpunkt. Wir sind überzeugt, dass umfassende sexuelle Bildung ein wesentlicher Grundpfeiler für eine informierte, respektvolle und verantwortungsbewusste Gesellschaft ist.
Auf unserer Website findet ihr detaillierte Informationen zu unserem Angebot.
Wir freuen uns darauf, euch auf eurem Weg zu erweiterten Kenntnissen, gestärktem Selbstvertrauen und einer offenen Haltung zu unterstützen.

Sexuelle Bildung ganzheitlich verfügbar

JUNA auf einen Blick

diskriminierungefrei

inklusiv

professionell

nahbar

Team

Wir sind JUNA. Ein sexualpädagogisches Kollektiv, mit der Vision sexuelle Bildung ganzheitlich verfügbar zu machen – gegründet von Nina Lück und Jule Wilda.


Unsere Expertise und die daraus geformte Haltung basiert auf unserer jahrelangen Erfahrung im medizinischen Bereich als freiberufliche Hebammen und konkretisierte sich durch die gemeinsame Weiterbildung zu Sozialpädagoginnen an 

der „Praxis für Sexualität“ in Duisburg.

Wir stehen für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft, die einander zuhört, voneinander lernt und möchten auf einem Weg dorthin Unterstützung bieten.

Nina Lück (sie/ihr)

Nina Lück lebt und arbeitet in Hamburg. In ihrer Arbeit als Hebamme und Sexualpädagogin sieht sie ihr übergeordnetes Ziel in der Befähigung zu informierter Selbstbestimmung. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt darauf, Klient*innen bei ihrer individuellen Entscheidungsfindung zu unterstützen, umfassende Aufklärungsarbeit zu leisten und ein gesellschaftliches Bewusstsein für vulnerable Lebensformen zu fördern. Sodass alle selbstbestimmte Entscheidungen (für ihren eigenen Körper) treffen können.

Jule Wilda (sie/ihr)

Jule ist Hebamme und Sexualpädagogin. Sie hat bis 2024 als freiberufliche Hebamme in Kiel gearbeitet. Momentan wohnt sie in Frankfurt am Main, studiert dort Berufspädagogik für Gesundheitsberufe und arbeitet als Lehrkraft an einer Pflegeschule. Besonders in der beruflichen Bildung im Gesundheitswesen setzt Jule sich mit Ihrer Arbeit dafür ein, auf Machtstrukturen, Rassismus und intersektionale Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Hier finden sich eine Auswahl unserer sexualpädagogischen Angebote

Fortbildungen und Seminare

Alle Angebote lassen sich in Umfang, Dauer und Themenschwerpunkt flexibel anpassen – je nach Kontext, Gruppe und Wunsch.

Darüber hinaus entwickeln wir auf Anfrage auch gerne individuelle Konzepte zu weiteren Themen der sexuellen Bildung. Sprecht uns einfach an – wir freuen uns darauf, gemeinsam passende Formate zu gestalten.

Kontaktiert uns hierfür gerne unter anfrage@juna-kollektiv.de

Queersensibilität in der Frauen*gesundheit

Das Ziel der Fortbildung ist es, queersensible Handlungskompetenzen zu stärken und bestehende Diskriminierungsstrukturen im medizinischen Alltag kritisch zu reflektieren. Teilnehmende erhalten eine Einführung in zentrale Begriffe rund um Queerness, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und diskriminierungssensible Sprache in der Frauen*gesundheit. Während der Veranstaltung wird über queere Lebensrealitäten, alternative Eltern- und Familienmodelle und Intersektionalität gesprochen. Darüber hinaus werden gemeinsam praxisnahe Ansätze für einen respektvollen und empowernden Umgang erarbeitet. Die Fortbildung umfasst neben theoretischen Inputs auch interaktive Elemente wie Reflexionsübungen, Gruppendiskussionen und gibt Möglichkeit für Fallbesprechungen. Sie bietet Raum für Austausch und Fragen aus dem beruflichen Alltag. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen. Die Kosten orientieren sich am zeitlichen Rahmen. Inhalt und Umfang können jederzeit angefragt werden.

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Queere und Trans*Elternschaft / Alternative Familienmodelle für Fachpersonal

In unserer zunehmend vielfältigen Gesellschaft verändern sich auch die Formen des Zusammenlebens und der Familiengestaltung. Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus pädagogischen, psychosozialen, medizinischen und beratenden Berufen, die ihre Kompetenzen im Umgang mit queeren, trans* und anderen nicht-heteronormativen Familienformen erweitern möchten. Die Veranstaltung bietet fundiertes Wissen über queere und trans* Elternschaft sowie alternative Familienmodelle jenseits der klassischen Vater-Mutter-Kind-Konstellation. Dabei werden gesellschaftliche, rechtliche und biografische Perspektiven ebenso behandelt wie Herausforderungen im Alltag und spezifische Bedarfe von Familien mit trans*, nicht-binären oder queeren Elternteilen. Ziel ist es, Fachpersonal zu befähigen, respektvoll und professionell mit Vielfalt in Familienstrukturen umzugehen, Vorurteile zu reflektieren und inklusiv zu handeln. Durch praxisnahe Fallbeispiele, interaktive Übungen und Raum für Austausch wird die Fortbildung zu einem wertvollen Lernfeld für die eigene Praxis. Die Kosten orientieren sich am zeitlichen Rahmen. Inhalt und Umfang können jederzeit angefragt werden.

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Diskriminierungskritische Sprache (im beruflichen Setting, bspw. in Unternehmen)

Der Workshop „Diskriminierungskritische Sprache“ richtet sich an Menschen, die sich mit ihrer eigenen Sprache auseinandersetzen und ihre Kommunikationsweise diskriminierungssensibler gestalten möchten – ob im beruflichen Kontext oder im Alltag. Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit der Wirkung von Sprache auf gesellschaftliche Machtverhältnisse auseinander. Es werden Begriffe und Ausdrucksweisen hinterfragt, Alternativen aufgezeigt und gemeinsam reflektiert, wie Sprache wertschätzend, sichtbar machend und inklusiv gestaltet werden kann. Die Veranstaltung kombiniert fachlichen Input mit interaktiven Übungen, Reflexionsphasen und Raum für Fragen. Sie eignet sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Teams aus verschiedenen Arbeitsfeldern, insbesondere aus Pädagogik, Gesundheitswesen, Sozialer Arbeit und Verwaltung. Die Größe der Gruppe sollte 20 Personen nicht überschreiten, um einen offenen und geschützten Austausch zu ermöglichen. Die Kosten orientieren sich am zeitlichen Rahmen. Inhalt und Umfang können jederzeit angefragt werden.

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Eltern werden – Paar bleiben

Der Workshop „Eltern werden – Paar bleiben“ richtet sich an frischgebackene Eltern und unterstützt Paare dabei, ihre Intimität und Sexualität nach der Geburt wieder, aber auch neu zu entdecken. In einer Kombination aus Einzelgesprächen und praktischen Übungen lernen die Teilnehmenden, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und in den Alltag zu integrieren. Der Fokus liegt auf der Förderung von Nähe, Zuwendung und einer sensiblen Auseinandersetzung mit körperlichen und psychischen Veränderungen, die die Elternschaft mit sich bringt. Begleitet wird der Workshop von einer Hebamme, die fachliche Informationen zur sexuellen und körperlichen Veränderung nach der Geburt gibt. Die Kosten orientieren sich am zeitlichen Rahmen. Inhalt und Umfang können jederzeit angefragt werden.

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Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der medizinischen Arbeit

Das Ziel dieser eintägigen Fortbildung ist es, Wissen über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zu vermitteln, Vorurteile abzubauen und Handlungssicherheit im Umgang mit LGBTIQ*‑Patient*innen zu stärken. Die Teilnehmenden setzen sich mit grundlegenden Begriffen und Lebenskonzepten auseinander, reflektieren gesellschaftliche Normen und lernen, wieso ein sensibilisierter Umgang wichtig ist. Außerdem wird eine umsetzbare diskriminierungssensible und wertschätzende Praxis für den Berufsalltag erarbeitet. Neben fachlichem Input beinhaltet die Fortbildung interaktive Teile, Raum für Fragen und Diskussionen, sowie praktische Beispiele aus der medizinischen Praxis. Thematisiert werden unter anderem Hürden im Zugang zur Gesundheitsversorgung für queere Menschen, Möglichkeiten inklusiver Sprache und Ansätze für eine diversitätssensible Kommunikation. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen. Die Kosten orientieren sich am zeitlichen Rahmen. Inhalt und Umfang können jederzeit angefragt werden.

Workshop in Unternehmen zu queer-/diversitätssensibler Personalführung

Dieser Workshop richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche oder Teams, die ihre Kompetenz in queer- und diversitätssensibler Personalführung erweitern möchten. Im Fokus steht, wie eine inklusive Arbeitskultur geschaffen werden kann, in der sich alle Mitarbeitenden, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft, wertgeschätzt und gleichberechtigt fühlen. Durch praxisorientierte Ansätze und konkrete Handlungsempfehlungen lernen die Teilnehmenden, wie sie Diversität aktiv fördern, Diskriminierung vorbeugen und ein respektvolles Arbeitsumfeld gestalten können. In einem Vorgespräch können individuell Rahmenbedingungen, Umfang, Gruppengröße und Themenschwerpunkt vorab geklärt werden.

Erarbeitung von Schutzkonzepten

Im Mittelpunkt des Workshops „Erarbeitung von Schutzkonzepten“ stehen konkrete Schritte zur Risikoanalyse, zur Entwicklung verbindlicher Verhaltensregeln, zur Gestaltung von Beschwerdewegen, sowie zur Etablierung einer achtsamen Unternehmenskultur. Der Workshop kombiniert Input, Praxisbeispiele, Reflexionsphasen und Gruppenarbeit und bietet einen Raum für konstruktiven Austausch und produktive Arbeit. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam mit den Teilnehmenden individuelle Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt, Diskriminierung und Machtmissbrauch zu entwickeln oder bereits bestehende Konzepte weiterzuentwickeln. Dabei werden sowohl rechtliche Rahmenbedingungen als auch strukturelle und kulturelle Aspekte berücksichtigt. Der Workshop richtet sich an Personalabteilungen von Unternehmen, Führungskräfte und für Personen, die Verantwortung für sichere Arbeitsumfelder übernehmen möchten. Die Kosten orientieren sich am zeitlichen Rahmen. Inhalt und Umfang können jederzeit angefragt werden.

Queere und Trans* Elternschaft / Alternative Familienmodelle

Unser Beratungsangebot richtet sich an queere und trans* Eltern sowie Interessierte an alternativen Familienmodellen. Wir bieten individuelle Unterstützung und Beratung zu Themen wie Familienplanung, gesellschaftliche Herausforderungen und den Umgang mit Diskriminierung. In einem geschützten Raum können Sie Ihre Fragen und Anliegen besprechen, praktische Tipps erhalten und sich über verschiedene Möglichkeiten der Elternschaft in queeren und trans* Kontexten informieren. Ziel ist es, eine starke, selbstbestimmte Familienstruktur zu fördern und die Bedürfnisse von queeren und trans* Eltern zu unterstützen. Der Umfang und die Frequenz möglicher Termine werden individuell abgestimmt.

Sexualberatung für Einzelpersonen oder Paarkonstellationen

Unser Beratungsangebot richtet sich an Einzelpersonen und Paare in unterschiedlichsten Konstellationen, die Unterstützung in Fragen der Sexualität suchen. In einem vertraulichen und respektvollen Rahmen bieten wir individuelle Gespräche zu Themen wie sexuelle Wünsche, Beziehungsgestaltung, Kommunikation und Problemlösungen. Unser Ziel ist es, dabei zu helfen, ein erfülltes und harmonisches Sexualleben zu gestalten, das den individuellen Bedürfnissen entspricht. Der Umfang und die Frequenz möglicher Termine werden individuell abgestimmt.

Sexismus/ und sexualisierte Gewalt (am Arbeitsplatz)

In einem geschützten Rahmen bieten wir vertrauliche Beratungen zu „Sexismus und sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz“ an. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen oder kleine Gruppen, die von grenzüberschreitendem Verhalten, Diskriminierung oder sexualisierter Gewalt im beruflichen Kontext betroffen, oder mit solchen Situationen konfrontiert sind. Unser Ziel ist es, Betroffene zu stärken, Orientierung zu geben und gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln – sowohl im Umgang mit konkreten Vorfällen als auch bei strukturellen Fragen. Die Beratung findet in einem kleinen Setting statt (Einzel- oder Kleingruppengespräche). Der Umfang und die Frequenz möglicher Termine werden individuell abgestimmt. Die Gespräche unterliegen der Verschwiegenheit und finden auf Wunsch anonym statt.

Individuelles Konzept anfragen

Sprich uns einfach an – wir freuen uns darauf, gemeinsam passende Formate zu gestalten.

Kontakt

oder einfach E-Mail an:  anfrage@juna-kollektiv.de